Icke &

 

die

 

Zuckerschnegge

 

 

Berlin Comedy aus den

 

"Goldenen Zwanzigern"

 

Buch & Regie Wolfram Christ

Ein Zeitungsverkäufer kommt mit dem neuesten „Extrablatt“ über Mord und Todschlag in der Reichshauptstadt. Wobei er von Tisch zu Tisch geht, und die Leute zu überzeugen versucht, ihm etwas abzukaufen.

 

Kurz darauf erscheint eine junge Dame, die sich als Gelegenheitsprostituierte ausprobieren will, sich dabei aber ziemlich ungeschickt anstellt beziehungsweise im letzten Moment dann doch vor den Konsequenzen zurückscheut.

 

Der Zeitungsverkäufer sieht sich in seinen geschäftlichen Aktivitäten durch das Treiben der Dame gestört, weswegen er ihr mit der Sittenpolizei droht und sie zu vertreiben versucht. Es stellt sich heraus, dass das Mädchen eigentlich Varieté-Tänzerin ist, aber wegen der Inflation und zu wenig Engagements von ihrer Gage allein nicht leben kann.

Der Zeitungsverkäufer glaubt ihr nicht, dass sie mehr ist als eine billige Nutte. Sie versucht, ihm und den Gästen ihr Können mit einer Charleston-Tanznummer zu demonstrieren. Er ist nicht überzeugt und meint, heutzutage müsse man Frecheres bieten, um bei den Leuten anzukommen. Er versucht sich zum Beweis an einem Gassenhauer. Seine Gesangskünste sind dürftig. Doch der Zeitungsverkäufer weiß aus Erfahrung: Mit der richtigen Werbung kannst Du alles verkaufen. Er bietet der Tänzerin deshalb an, gemeinsam einen Klub zu gründen, in dem sie exklusiv auftreten und zur großen Nummer werden kann. Sie willigt ein und zeigt eine begeisternde finale Tanznummer.