Wikinger Gelage:

 

Rauben, saufen, brandschatzen ...

 

und zum Nachtisch eine Braut!

 

 

mit Freijdis Jurkat

 

 

Dinner-Komödie in drei Akten von

Wolfram Christ

 

 

 

Sie wollten schon immer wissen, was bei Wikingers daheim wirklich abgeht, während die Herren der Schöpfung halb Europa in Angst und Schrecken versetzen? Sie möchten Ihre nächste Weltumseglung bei Nordmann-Reisen buchen und anstatt zu zahlen mit Schätzen beladen nach Hause kommen? Sie wollen ihren Party-Gästen den Met künftig in Schädelschalen selbst erschlagener Gegner servieren?

 

Nun, dann wird Ihnen unser Wikinger Dinner möglicherweise nur begrenzt weiterhelfen. Aber wenn Sie einfach nur Lust auf einen Abend mit gutem Essen und reichlich Spaß haben, lassen Sie sich von unserer unerschrockenen Kriegerin in ein wildes Abenteuer mit vielen Überraschungen verwickeln! 

 

Denn Freydis Eriksdóttier, die Tochter von Erik dem Roten, ist sauer. Vater und Brüder sind als Raufbolde und Totschläger bekannt. Sie gondeln fröhlich mit ihren Booten über den Ozean und entdecken neue Länder. Und sie selbst? Sie muss mit der alten Amme daheim am Herd sitzen und sich auf die Hochzeit mit einem Recken vorbereiten, dem sie dann künftig Socken stopfen eine Horde Kinder gebären soll. Dabei kennt sie den Kerl noch nicht mal, den ihr Vater für sie auswählen wird.

Heiraten! Pah! Viel lieber würde sie selbst als Kriegerin hinaus in die weite Welt segeln. Vielleicht in die warmen Länder, die der Kalif von Cordoba beherrscht. Dort soll es nur so von Gold, Silber und Schätzen wimmeln. Oder ins Reich des Kaisers der Römer, dieses Sachsen Otto III. Das soll ein ganz junger Bursche sein. Seine Mutter ist eine byzantinische Prinzessin gewesen. Die hat auch jede Menge Schätze aus Konstantinopel mitgebracht. Wäre eine gute Partie, so ein junger Herrscher.

Anstatt ihr Hochzeitskleid anzuprobieren, versucht Feydis, dem Unausweichlichen zu entgehen. Sie will sich als Mann verkleiden. Ihre Amme soll ihr helfen; die weigert sich jedoch. Im Gegenteil versucht sie, Freydis den Plan auszureden. Ärger ist vorprogrammiert.

 

Aber wie es sich für eine gute Komödie gehört, gibt es auf alle Fälle ein Happy End!