1999. Filmfestspiele in Cannes. Südfrankreich. Eine internationale Gang plant den größten und spektakulärsten Brillanten-Raub aller Zeiten. Es geht um jenen Schmuck, den Hollywood-Schönheiten wie Catherine Zeta-Jones und Julia Roberts hier auf dem roten Teppich tragen. Schmuck, für diesen Zweck aus Werbegründen vom Sponsor des Festivals leihweise zur Verfügung gestellt. Der Coup gelingt. Die Bande erbeutet Ketten, Ringe und Ohrgehänge im Wert von weit über hundert Millionen Schweizer Franken. Ein fast perfektes Verbrechen.

 

 

Sieben Jahre später taucht das sogenannte „Roberts-Collier“, eine der wertvollsten Preziosen aus dem Raub, bei Sotheby‘s in London auf. Anwalt Martin Hall erhält den Auftrag, den Überbringer zu verteidigen. Keine große Sache, wie es scheint. Halls Recherche  allerdings wirbelt Staub auf. Er löst mit seiner Suche nach der Wahrheit eine ungeheuerliche Mordserie aus. Verkompliziert wird die Recherche durch seine neue Angebetete. Die attraktive aber ziemlich überdrehte Malerin Corinne Blair besteht darauf, ihn zu begleiten und ihm zu assistieren. Eine blutige Spur führt Hall und Blair in der Folge über Amsterdam, Gibraltar, Córdoba und New York bis nach New Orleans.

 

 

Je tiefer sie in den Sumpf des Verbrechens eintauchen, desto mehr verwischen die Konturen von Gut und Böse, Opfer und Täter. Ein äußerst brutaler Wettlauf auf Leben und Tod beginnt.